männliche U14: Ein unbekanntes Abenteuer

Am vergangenen Donnerstag begann die Reise für die 15 köpfige Delegation aus Hannover. Morgens um 10:30 Uhr startete die Mannschaft vom Trainerduo Daniel Hartleib und Christa Barklage in Richtung Friedrichshafen am Bodensee.
Gemeinsam mit dem zweiten Vertreter Niedersachsens, dem Oldenburger TB ging es auf die fast 10 stündige Reise. Es erwartete alle eine ruhige, etwas verhaltene Bundesfahrt mit einer Oldenburger Delegation im hinteren und einer hannoverschen im vorderen Teil des Busses.
In Friedrichshafen angekommen wurde die Jugendherberge bezogen und das Abenteuer konnte beginnen.
Den freien Freitagvormittag nutze die Mannschaft um von Friedrichshafen mit dem Katamaran in Richtung Konstanz zu fahren und dort ein wenige Kultur zu machen.In den zwei Stunden wurden viele Geschäfte unsicher gemacht und die Aussicht vom Münster über den Bodensee genoßen.
Die bleibensten Erlebnisse von dem Ausflug nach Konstanz sind sicher, ein bei der Rückfahrt völlig verspäteter Trainer, der Barfuß in zwei Minuten vom Stadtzentrum auf den Katamaran kommen musste und das Erlebnis eines jungen Spielers aus Hannover, der die Bekanntschaft mit einer lebendigen Statur machte ...!
Am Nachmittag hieß es dann ab in die Berufsschulhalle, um noch eine kurze Trainingseinheit zu absolvieren. Schon beim ersten Training merkte man den jungen Hannoveranern eine gewisse Anspannung und Nervosität an. Eine Hauch von Unruhe lag in der Luft und nebenan konnte man einen souveränen Erkelenzer VV beim Training beobachten. Nach 1 1/2 Stunden ging es dann zurück in die Jugendherberge, um dort zu Abend zu essen und den Abend auf dem Freigelände ausklingen zu lassen. Während die Erwachsenen Doppelkopf spielten schloßen die Rivalen von morgen Freundschaft und widmeten sich der anderen großen Leidenschaft, dem Fußballspiel.
Am Samstagmorgen begann das Turnier dann mit einer großen Eröffnungszeremonie und die erste Runde wurde genutzt, um die Anweisung der Trainer zu beherzigen und den zweiten Niedersachsenvertreter Oldenburg anzufeuern, dann war es soweit und es ging los... Hannover gegen Erkelenz. Hannover startete souverän und dann kam eine aus Sicht der hannoverschen Spieler fragwürdige Schiedsrichterentscheidung und die Nervosität siegte.Erkelenz gewann verdient mit 25:19 und 25:18, jedoch waren es vor allem die Fehler der Hannoveraner die dieses Spiel bestimmten.
Erneut hatte man die Chance Oldenburg anzufeuern und sah leider wie die Oldenburger im zweiten Spiel, ihre erste Niederlage kassierten. Im 2.Spiel musste sich Hannover mit dem VfB Friedrichshafen messen. Friedrichshafen hatte einen guten Aufschlag machte jedoch selbst auch zahlreiche Fehler, vor allem am Netz. Hannover führte und präsentierte sich auf Augenhöhe, doch auch dann siegte erneut die Anspannung und die Konzentration ließ nach, dadurch konnte Friedrichshafen mit dem eigenem Aufschlag nach Belieben punkten und siegte 2:0.
Im abschließenden Gruppenspiel ging es gegen den ASV Dachau. Hier entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, doch jeweils zum Ende des Satzes waren es hannoversche Eigenfehler die ein Weiterkommen verhinderten.
Man fand sich also in den Spielen um die Plätze 13-16 wieder. Der erste Gegner war dort der SV Warnemünde. Gefrustet von dem ungewohnten Gefühl nur zu verlieren und die Angst vor dem eigenem Sieg machten es den Hannoveranern schwer. Letztlich siegten sie aber verdient mit 2:1.
Also sollte es am Sonntag weitergehen mit dem Spiel um Platz 13 gegen den SV Reudnitz, der überraschend Gruppenletzter wurde.
Am Abend ging es an der Uferpromenade essen und die Stimmung löste sich. Während die Athleten, sowie die Damen der Delegation relativ früh in die Federn fielen, knüpfte Zimmer 106 Bekanntschaft mit der Delegation einer Volleyballhochburg aus den Zimmern 204 - 206.
Sonntagmorgen ging ein gutes und besseres Spiel leider mit 13:15 an den SV Reudnitz, obwohl die Oldenburger ihre Kontrahenten aus Hannover lautstark unterstützen. Am Ende stand also Platz 14 zu Buche.
Der weitere Turniertag wurde genutzt dem OTB zu Platz 5 zu brüllen und sich ein eher eintöniges Endspiel zwischen dem VC Gotha und TG Landshut anzuschauen. Der VC Gotha wurde verdient Deutscher Meister 2012 der männlichen U14 und unser erster Gruppengegner Erkelenz hatte Silber verdient, musste sich aber Gotha im Halbfinale geschlagen geben. Gemeinsam mit Gotha kam Friedrichshafen auf den dritten Rang. Wir hatten sie also, die Hammergruppe, aber eine Ausrede ist das nicht. Uns haben die Nerven versagt und wir wissen wie wir es das nächste Mal besser machen müssen.
Bei der Siegerehrung waren die Hannoveraner die souveränste Mannschaft, so hatten sie schließlich einige Tage die Nationalhymne geübt, damit sie dabei nicht aussehen wir ein Lukas Podolski oder Mesut Özil. Und dann kam sie die Rückfahrt ... es wurde gegröllt, gekämpft, die Bedeutung des Oldenburger "Mühs" gelernt, Armdrücken gemacht, jede Raststätte gerockt, vor allem aber Freundschaft geschloßen.
Das Fazit aus hannoverscher Sicht ist einfach: "Uns haben die Nerven versagt, aber wir waren zurecht in Friedrichshafen dabei. Wir haben das Ziel, bloß nicht Letzter, erreicht. Und was mir wichtig ist aus Gegnern wurden Freunde. Liebe U14 aus Hannover und Oldenburg, ich freue mich dass ihr nach drei Jahren distanzierten Verhaltens endlich zueinander gefunden habt!!!! Auf dass wir noch viele gemeinsame Busfahrten zu Deutschen Meisterschaften haben!", so Trainer Daniel Hartleib.
Die U14 Jungs hingegen der Jahrgänge 2000 sind sich sicher. In der kommenden Saison reisen sie wieder zu einer DM und wie die neuen Freunde aus Schwerin ankündigten könnte dies vielleicht in Schwerin stattfinden.
In Friedrichshafen waren für Hannover vertreten: Thomas Herrmann, Lasse Bohlen, Gianluca Wiese, Robin Battermann, Robin Heddenhausen, Curd-Ole Klukkert, Lasse Barklage, Christa Barklage, Gerald Wiese, Edda und Dieter Klukkert, Mareike Rode, Matthias Kny und Daniel Hartleib.

Geschrieben von: Jugend Dienstag, den 08. Mai 2012 um 13:58 Uhr

 

VSG in der kommenden Saison mit Damen-Regionalliga

Nun ist es offiziell: Die VSG Hannover wird in der kommenden Saison mit einer Damenmannschaft in der Regionalliga antreten. Die Übertragung des Spielrechts vom Lehrter SV wurde am vergangenen Wochenende offiziell gemacht. Hinter den Kulissen wurde schon seit Saisonende getüftelt, um die Finanzierung mit den Mitgliedsvereinen abzusprechen, die Strukturen im Damenbereich neu zu ordnen und Personalfragen zu klären.

"Wir sind sehr froh dass alles so reibungslos geklappt hat", meint VSG-Vorstand Florian Reinke. "Insbesondere das Verhalten des Lehrter SV war vorbildlich, der Mannschaft wurden keine Steine in den Weg gelegt wie es sonst so oft der Fall ist". Die 1. Damen des Lehrter SV war in der Oberliga als Zweiter direkt zum Aufstieg berechtigt, hatte aber personell keine Perspektive für die kommende Saison.

Das Training der neuen 1. Damen wird Martin Rieck übernehmen, der bisher die Oberliga-Mannschaft der VSG Hannover trainiert hatte. Das Oberliga-Team wird in die Verbandsliga zurückgezogen. Insgesamt hat die VSG in der kommenden Saison nur noch vier Teams im Damen-Bereich.
"Die 3. und 4. Damen haben sich aus Personalmangel zusammengeschlossen und treten in Zukunft gemeinsam in der Bezirksklasse an. Die 5. Damen konnte in der vergangenen Saison einige Male gar nicht zu Spielen antreten und wird abgemeldet, die ehemalige 2. Damen wird als 3. Damen in der Bezirksliga antreten", erläutert Reinke. "Wir haben letzte Saison gesehen, dass es nichts bringt mit einer zu knappen Personaldecke in die Saison zu gehen. Was den Rückzug der 2. Damen aus der Oberliga angeht, müssen wir erstens festhalten dass die Mannschaft in der Liga im unteren Drittel gelandet ist und jetzt noch Stammspielerinnen abgibt an das Regionalliga-Team. Zweitens sollen Spielerinnen mit Jugendspielrecht in der Verbandsliga die Chance haben Spielpraxis zu sammeln und parallel in der Regionalliga Einsätze zu bekommen".

Für alle Damen-Teams wird noch Verstärkung gesucht. Wie sieht der Vorstand die Chancen? "Mit dem Ende des Zweitliga-Volleyballs in Langenhagen vergangene Saison und dem Aufstieg der Damen der GfL Hannover in die neue 3. Liga sehen wir schon ausreichend Platz für ein Regionalliga-Damenteam in der Region", meint Vorstand Stefan Skouras. "Wir wollen nicht gleich nach den Sternen greifen, sondern suchen vor allem junge Spielerinnen mit denen wir langfristig planen können. Das durch die Einführung der 3. Liga niedrigere Leistungsniveau bedeutet dass auch ein junges Team gute Chancen auf den Klassenerhalt hat". Trotzdem ist der Verein auch in Gesprächen mit routinierten Spielerinnen, "um den jungen Spielerinnen Rückhalt zu geben wenn es mal eng und hektisch wird", meint Skouras.

Geschrieben von: 1. Herren Montag, den 23. April 2012 um 05:29 Uhr

 

männliche U14: Nordwestdeutsche Meisterschaften 2012

Erstmals in der dreijährigen Geschichte der VSG Hannover geht es für eine Jugendmannschaft auf die Nordwestdeutschen Meisterschaften. Die Hannoversche U14, um die Spieler Lasse Barklage, Robin Battermann, Robin Heddenhausen, Curd-Ole Klukkert und Gianluca Wiese fährt als Niedersächsischer Landesvizemeister zur Regionalmeisterschaft Nordwest nach Oldenburg.

In der ersten Partie trifft der Oldenburger TB auf den Vizemeister aus Bremen, den TV Baden. Im Anschluss spielen die Hannoveraner gegen den Bremer Landesmeister Bremen 1860. Die Mannschaft ist vollzählig und bereit am heutigen Sonntag in das wichtigste Spiel ihrer noch jungen Karriere zu gehen. Der Druck ist gering und Hannover hat nichts zu verlieren. Wir dürfen gespannt sein, ob es am Ende dafür reichen wird mit einem Sieg über Bremen das Ticket für die DM in Friedrichshafen am Bodensee zu buchen.HeHH

Geschrieben von: Jugend Samstag, den 17. März 2012 um 22:23 Uhr