VSG Hannover

Seit der Saison 2009/2010 gehen die Volleyballer des VfL Grasdorf, des TSV Pattensen und des TuS Vahrenwald gemeinsam als VSG Hannover ans Netz. Bereits im ersten Jahr ist die VSG Hannover mit 5 Herren- und 6 Damenmannschaften der größte Volleyballverein in der Region Hannover, ca. 150 Aktive sind im Erwachsenen-Spielbetrieb gemeldet.

Die VSG Hannover ist eine Spielgemeinschaft und damit kein eingetragener Verein im klassischen Sinne.
Vielmehr besteht die VSG aus den Volleyball-Sparten der drei Stammvereine. Man kann also nicht Vereinsmitglied in der VSG sein oder werden, sondern muss in einem der Vereine Mitglied sein um in der VSG Hannover Volleyball zu spielen.

Mittlerweile liegt die erste Saison fast hinter uns. Die neue Struktur hat viele Probleme gelöst, allein aufgrund ihrer Größe einige neue geschaffen, im Großen und Ganzen fällt die Bilanz aber sehr positiv aus.
Die gemeinsamen Heimspieltage waren diese Saison schon gut, können aber noch besser werden.
Die Möglichkeit sich Spieler aus unteren Mannschaften auszuleihen wurde schon recht intensiv genutzt, auch hier ist aber noch viel Potential vorhanden, vor allem bei den Jugendspielern die sich nicht in einer höheren Mannschaft festspielen können.

Durch den Zusammenschluss gemildert, aber nicht gelöst wurde die Hallenmisere. Nach wie vor führen alle Mannschaften ein Nomaden-Dasein, kein einziges Team trainiert an allen Terminen in der gleichen Halle.
Im Stadtgebiet Hannover ist größtenteils bedingt durch die verschleppte Sanierung diverser Schulsporthallen auch im nächsten Jahr keine Besserung zu erwarten.

Gleichzeitig zeigt sich die Sporthallenverwaltung der Stadt Hannover zurückhaltend bei der Bereinigung der Hallen-Mietverträge, an bestehenden Verträgen wird trotz Fehlbelegung (Hobby-Mannschaften in Sporthalle mit Zweitliga-Freigabe) oder nachweislicher Nichtnutzung nicht gerüttelt.

Ein weiterer Dorn im Auge aller Hallensportarten ist die Saisonnutzung durch Rasensportarten wie Hockey oder Fussball. De facto sind diese Zeiten für uns, deren Punktspiel-Saison von September bis April läuft, ganzjährig unbenutzbar. Hier werden zwar keine neuen Verträge mehr abgeschlossen, aber alte bleiben bestehen.

Angesichts des allerorten herrschenden Mangels an Trainingszeiten wird die Stadt Hannover in Zukunft nicht umhin können, auch über unkonventionelle Lösungen nachzudenken wie eine Erweiterung der Nutzungszeiten über 22 Uhr hinaus, einseitige Kündigung von Verträgen und Bereinigung der Nutzungszeiten nach Vereinen oder Sportarten.

Der Trainingsbetrieb der VSG erstreckt sich natürlich aus der Geschichte der Stammvereine heraus über ein weites Gebiet, hier einmal eine Übersicht der Trainingsorte:


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